Sonntag, 6. September 2015

Für Sie gelesen: Mein Vater, der Deserteur von René Freund

Rene´Freund setzt sich mit dem Kriegstagebuch seines Vaters Gerhard Freund, dem späteren ersten Fernsehdirektor des ORF, auseinander.
Paris, August 1944. Die Stadt ist von Hitlers Wehrmacht besetzt, doch die Tage der deutschen Herrschaft sind gezählt. Gerhard Freund ist 18, als er zur Wehrmacht eingezogen wird. Der junge Soldat erlebt die sinnlose Brutalität des Kampfes und desertiert. Er wird von der Resistance festgenommen und von amerikanischen Soldaten vor der Erschießung gerettet.
Mehr als 60 Jahre später liest Rene´Freund das Kriegstagebuch seines verstorbenen Vaters, stöbert in Archiven, spricht mit Zeitzeugen und fährt nach Paris auf der Suche nach einem schärferen Bild von seinem Vater - und der eigenen Familiengeschichte.
Zeitgeschichte, wie sie nicht besser erzählt werden kann  -  mit der Familiengeschichte taucht man ein in eine nahe, fremde Welt, die auch die Kriegsereignisse des 1. und 2. Weltkrieges vor Augen führt.
Sehr zu empfehlen!
Ihr Bibliotheksteam (A. H.)

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